Frankfurt-Sachsenhausen: 42 Mietwohnungen mit Skyline-Blick

Nassauische Heimstätte feiert Richtfest im Baugebiet Goetheblick

Gute Stimmung beim Richtfest Goetheblick: Dr. Constantin Westphal, Simone Zapke, Dr. Thomas Hain, Aufsichtsratsmitglied Peter Mensinger (v. l.).

Frankfurt-Sachsenhausen. – „Hier bin ich Mensch, hier darf ich`s sein.“ Das bekannte Zitat aus Goethes Faust hat sich die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt als Leitmotiv für die Bebauung im Gebiet „Goetheblick“ vorgenommen. An der Fritz-Boehle-Straße auf dem Areal zwischen Oberer Schafhofweg, Letzter Hasenpfad und Sachsenhäuser Landwehrweg errichtet die Nassauische Heimstätte 42 Mietwohnungen in sieben Gebäuden.

Weiterer Beitrag zur Versorgung mit Wohnraum

Mit dem Neubau der 42 Mietwohnungen setze die Nassauische Heimstätte einen weiteren Puzzlestein im Rahmen des großen Vorhabens, die Anzahl der Mietwohnungen in Frankfurt deutlich zu steigern, betonte Dr. Thomas Hain, Leitender Geschäftsführer der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt, beim Richtfest am Montag, 28. September. „Die Versorgung der Menschen mit Wohnraum ist unser Unternehmensauftrag, den wir gerade in Zeiten des Bevölkerungswachstums im Ballungsraum mit allem Nachdruck erfüllen“, sagte Dr. Hain. Für die kommenden fünf Jahre habe sich die Unternehmensgruppe auf dem Sektor Wohnungsneubau und auch bei der Modernisierung noch vieles vorgenommen. Insgesamt plane die Nassauische Heimstätte/Wohnstadt hessenweit Investitionen in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Aktuell entstünden beispielsweise auf dem Frankfurter Riedberg 160 überwiegend geförderte Mietwohnungen.

Großzügige Außenanlagen

Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal, zuständig für die Immobilienbewirtschaftung im Unternehmen, wies insbesondere auf die attraktive Lage der neuen Mietwohnungen am Hang hin. „Es sind Sichtachsen angelegt, um möglichst von allen Wohnungen aus eine Blickbeziehung zur Frankfurter Skyline herzustellen.“ Eine Aussicht, die der Genussmensch Goethe gewiss auch geschätzt hätte. Zum Wohlgefühl im Wohngebiet trage auch bei, dass es über kleine Zufahrtsstraßen zu den Wohngebäuden erschlossen werde und somit viele halböffentliche und private Räume biete. Sogenannte Gabionen (Mauersteinkörbe) an den Hängen sorgen für eine großzügige Gestaltung der Außenanlagen.

Entlastung beim Nachfragedruck

Simone Zapke, Leiterin der Bauaufsicht Frankfurt, ist sicher: „Die Nachfrage nach Wohnraum wird Frankfurt dauerhaft erhalten bleiben.“ Zu sehr entspreche die Stadt mit ihrer hervorragenden Infrastruktur, ihrer Wirtschaftskraft und ihren kulturellen Angeboten den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft. Der Neubau von 42 Mietwohnungen in Frankfurt-Sachsenhausen sei ein wichtiger Beitrag zur Entlastung des Nachfragesektors. Aufgabe der Bauaufsicht sei es neben anderen, die zügige Realisierung von solchen Wohnungsbauvorhaben beratend zu unterstützen.

Investitionen von 19 Millionen Euro

Die Investitionen in den Mietwohnungsneubau am Goetheblick betragen rund 19 Millionen Euro. Jedes der sieben Wohnhäuser besteht aus zwei dreigeschossigen Gebäudeteilen, die architektonisch den umgebungstypischen Villen-Charakter aufgreifen und mit einem verglasten Treppenhaus verbunden sind. In jedem Gebäude befinden sich drei Etagenwohnungen mit einer Größe von jeweils rund 110 Quadratmetern. Insgesamt entstehen so 42 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 4.621 Quadratmetern. Die Stellplätze befinden sich innerhalb der Gebäude und sind ebenerdig durch die Höfe und privaten Erschließungsstraßen zu erreichen.

Im Baugebiet Goetheblick in Frankfurt-Sachsenhausen hat das Unternehmen seit 2008 bereits 78 Eigentumswohnungen realisiert, die auf große Nachfrage stießen und schnell verkauft waren. 

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